Der erste Schritt zur Bewerbung sollte immer eine Stärken-Schwächen-Analyse sein. Bewirbt man sich auf Stellen, die einem eigentlich nicht zusprechen und für die man nicht die notwendigen Kompetenzen mitbringt, ergibt dies weder für sich selbst Sinn noch für den Arbeitgeber. Wer einen langfristig erfüllenden Job möchte, sollte in eine ausführliche und zeitintensive Abgleichung zwischen Bewerberprofil und Jobanforderungen investieren.

Hard Skills: Hartes Fachwissen

Die beruflichen Handlungskompetenzen einer Person werden durch Hard Skills und Soft Skills definiert. Als Hard Skills werden die fachlichen Kompetenzen wie Methoden, Fachwissen und Ausbildungsinhalte bezeichnet. Diese „harten“ Kenntnisse hat sich der Bewerber im Laufe seines Studiums und der Berufserfahrung angeeignet und sind jene Kompetenzen, die er nach fachlichen Gesichtspunkten für den ausgeschriebenen Job brauchen wird. Neben den fachlichen Qualifikationen spielen in die Hard Skills auch Praktika, Auslandserfahrung, Fremdsprachen- und EDV- Kenntnisse mit ein.

Soft Skills: Soziale Kompetenz

Prinzipiell sind Hard Skills jene Kompetenzen, mit denen der Bewerber auf sich aufmerksam macht, allerdings werden soziale Kompetenzen, die so genannten Soft Skills immer wichtiger und letztendlich ausschlaggebender Faktor für eine Zu- oder Absage für die jeweilige Stelle. In der heutigen Zeit sind soziale Kompetenzen wie Kommunikationsfähigkeit, Belastbarkeit, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusst unumgänglich. Gerade im Dienstleistungsbereich oder im Team mit den Kollegen ist die Forderung nach Umgänglichkeit und sozialem Gespür groß und reicht es nicht mehr aus, durch bloßes Fachwissen zu glänzen. Unter die Kategorie der Soft Skills fallen deswegen Faktoren wie Kundenorientierung, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit und Lernbereitschaft.

Machen Sie sich deswegen idealerweise anhand des Stellenangebots eine Liste mit den darin geforderten Hard Skills und Soft Skills. Als Faustregel kann man festlegen, dass eine Bewerbung nur dann Sinn macht, wenn Sie rund 60 Prozent der Anforderungen erfüllen. So können Sie richtig einschätzen, was vom Arbeitgeber erwartet wird und wissen, dass Sie diesen Anforderungen gerecht werden können und noch dazu Spaß dabei haben.